von Gisela Meyer

Eine Stadt zwischen gestern und morgen:

unterwegs zu tanzenden Häusern, goldenen Türmen, Prada, Dior und Cartier und ganz nebenbei zu den schönsten Plätzen Prags 

Ausflug vom 28.8. – 30.8.2009  

Wir starten am Freitag bei 29 Grad Hitze in Waidhaus zu unserem Ausflug nach Prag. Dort angekommen lotsen uns zunächst die Navis auf Grund von Baustellen immer im Kreis herum und wir sind gefordert mal wieder wie früher mit Karte und Nachfragen den Weg zu suchen. 

Das von Alfred vermittelte 4 Sterne Hotel Central ist jedoch die Suche wert. Komplett renoviert verbindet es Jugendstil mit moderner Innenarchitektur.

Also nichts wie rein in die Zimmer, frisch machen und raus in die Altstadt um die hungrigen Mägen zu füllen.

Auch hier empfiehlt uns Alfred mit dem „ U Prince“ ein erstklassiges Restaurant am Altstädter Ring (ist eigentlich kein Ring sondern ein Platz). Im Rittersaal tafeln wir auf den Adelssitzen des Mittelalters und genießen die erstklassige Küche. 

Bevor Müdigkeit einsetzt werden unsere Gehirnzellen bei der Übergabe der Rechnung aber wieder aktiv da nicht einzeln abkassiert wird sondern pro Tisch (und das sind bei uns 14 Personen auf einer Rechnung)

Leider finden wir keinen Ritter, der unsere Rechnung bezahlt und so muss jeder seine Zeche selbst ausrechnen (wie das aussah kann man auf dem Bild von Gela`s Serviette sehen), dann untereinander Geld hin und her schieben, zusammen zählen, an Hans übergeben und schon haben wir unseren Ritter gefunden. 

Draußen tobt der Bär in den Gassen und auf den Plätzen, Ladenschlusszeiten gibt es wahrscheinlich nicht jedenfalls sind die Geschäfte auch um 24.00 Uhr noch gut besucht. Die Temperatur ist wie in Mailand und nach einem Bummel durch die Straßen müssen wir uns natürlich noch einmal bei einem „Absacker“ im Straßencafe ausruhen, bevor wir ins Bett gehen. 

Am Samstag ist Sightseeing angesagt und wir haben mit Margit eine perfekte Reiseleiterin plus tschechischer Sprachkenntnisse. Vorbei am Repräsentationshaus, dem Pulverturm, der Thynkirche zum jüdischen Friedhof weiter beim Rudolfinum über die Manes-Brücke erklimmen wir die Prager Burg. 

Wieder runter durch die Neruda Gasse (schönste Gasse der Kleinseite) über den Kleinseitner Ring – endlich Mittagspause.

Gestärkt geht es weiter über die Karlsbrücke zurück in die Altstadt. Hier löst sich ein Teil von der Gruppe und beschließt ab jetzt nur noch Cafes zu besichtigen. Der Rest marschiert tapfer weiter Richtung Wenzelsplatz und Nationalmuseum. 

Was danach noch „gesightseet“ wurde oder auch nicht entzieht sich meiner Kenntnis, da auch ich jetzt die Segel streiche und mit Roland zurück ins Hotel zur „Saunabesichtigung“ gehe. 

Zum Abendessen treffen wir uns alle wieder in der Pizzeria Donna, diesmal ausgewählt von Margit, bei einem ebenfalls wieder super Essen. 

Den Abend lassen die einen im U-Fleku (eine über 500 Jahre alte Kneipe) bei Schwarzbier und die anderen in der La Bodeguita del Medio mit echtem Mojito (Cocktail aus hellem kubanischem Rum, Limettensaft, frischer Minze, Rohrzucker, Sodawasser und gestoßenem Eis) ausklingen. 

Trotz Bier und Mojito gibt es am Sonntag keine Ausfälle, alle (?) sehen beim Frühstück fit aus und wir treten die Heimreise an.

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