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MOTORRADFREUNDE WAIDHAUS e.V.
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Zentralschweiz im Juni 2007 Bericht und Fotos von Manfred Brändle Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken
Im Juni hatten wir in Laufenburg Rolf und Gela zu Besuch. Klarerweise war Rolf mit seiner gelben TNT am Anhänger angereist. Nachdem wir am ersten Tag über den Schwarzwald nach Colmar und dann in die Vogesen zum Grand Ballon gefahren waren, hatten wir uns am zweiten Tag eine Tour in die Zentralschweiz ausgesucht. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf unserer Dachterasse sind wir in Laufenburg um 09:00 Uhr früh losgefahren. Über die Landstrasse nach Olten und dann die Autobahn nach süden Richtung Luzern. Hinter Luzern haben wir die Autobahn wieder verlassen und sind dann über den Brünnigpass nach Mairingen gefahren. Dort lohnt sich eigentlich ein Stop um die spektakuläre Aare-Schlucht zu besuchen. Wir wollten aber so schnell als möglich hinauf zu den Pässen und haben uns diesen sehenswerten Stop für ein andermal aufgespart. In Mairingen mussten wir uns dann entscheiden. Entweder nach osten über den Sustenpass oder nach süden über den Grimselpass. Wir haben uns für den Grimsel entschieden. Am Grimsel war dann unsere Überraschung gross, als wir eine Gruppe von Oldtimerfreunden aus Waldshut-Tiengen mit ihren Hürlimann, Lanz, Deutz und Unimog getroffen haben. Erstaunlich wie die alten gut gepflegten Fahrzeuge den Pass erklommen haben. Vom Grimsel gings dann weiter hinunter zum Furkapass. Am Bahnhof kann man dann nach osten den Furka hoch zum Alteschgletscher oder nach westen hinunter ins Wallis fahren. Wir haben uns fürs Oberwallis entschieden und sind den Furka nach westen weiter hinunter gefahren. Dort gibts idyllische jahrhundertealte Holz Bauernhäuser. Uns wars aber dort doch zu warm und wir haben entschlossen nicht stehenzubleiben (Benzin hatten wir ja noch genug im Tank). Im Wallis angekommen sind wir aber nicht lange in dem traumhaften, von Bergen umringten Hochtal geblieben.Für einen Abstecher an den Genfersee wars uns dann doch zu heiss. Um uns und unseren Motorrädern die notwendige Kühle zu verschaffen hats uns wieder in die Höhen der schweizer Pässe gezogen. Nach ca. 3 km haben wir uns für einen Abstecher auf den Nufenen Pass entschieden. Dazu gings dann nach osten hinauf zum Nufenen Pass. Am Pass angekommen wärs dann weiter nach Airolo hinunter ins Tessin gegangen. Von dort hätten wir dann nach norden über den Gotthard Pass wieder zurück fahren können. Da hätten wir dann aber den Ursprung der Rhone, den Aletsch Gletscher, nicht gesehen. Also haben wir uns entschieden wieder umzukehren und den Nufenen wieder hinunter zurück ins Wallis zu fahren. Dann wieder den Furka hoch und nach osten rauf zum Aletsch Gletscher. Die Kurven, die engen Kehren und die langen Geraden waren fantastisch. Hat riesen Spass gemacht die Drehmomentstärke unserer Bikes bis aufs Letzte auszukosten. Vom Gletscher gings dann noch hoch zur Furka Passhöhe und dann ostwärts hinunter nach Andermatt. Vor der Passhöhe haben wir die tapferen Oldtimerfreunde aus Waldshut überholt. In Andermatt haben wir dann einen Tankstopp eingelegt und uns eine Kaffeepause gegönnt. Ich war schon erstaunt als der Kellner an der Bar einen "Verlängerten" bestellt hatte. Auf meine Frage, seit wanns denn in der Schweiz "Verlängerte" gibt hat er nur gelacht und gemeint "normalerweise gibts den in der Schweiz nicht, aber bei uns schon". Des Rätsels Lösung "Der Kellner kam aus der Steiermark". Von Andermatt aus gings dann ein Stück den Gotthard Pass nach norden runter zum Nordportal des Autobahntunnels. Nach ein paar wenigen Kilometern dann aber gleich wieder nach westen hinauf zum Susten Pass. Zu unserer grossen Überraschung hatte am Parkplatz nach dem Tunnel an der Susten Passhöhe eine Panzertruppe der schweizer Armee eine Pause eingelegt. Da mussten wir natürlich zum Fotoshooting halten. Rolf hat die Pause gleich für eine kleine Schneeballschlacht genutzt. Die Rekruten der schweizer Armee hatten, wie wir, das schöne Wetter für eine gemeinsame Ausfahrt in die Berge ausgenützt. Die hatten eben anstelle der Motorräder nur ihre schweizer MOWAG Panzer zur Verfügung. Vom Susten sind wir dann westwärts wieder hinunter zum Ausgangspunkt unserer Pässetour nach Mairingen gefahren. Dann nochmal nach norden über den Brünnigpass an einigen Seen vorbei zurück nach Luzern. Wir waren dann richtig froh auf der Autobahn zurück nach Laufenburg endlich mal geradeaus fahren zu können. Wir sind an dem Tag mehr als genug Kurven gefahren. In Laufenburg sind wir dann nach gut 500 km gegen 19:00 Uhr leicht erschöpft (von der Hitze im Tal) aber glücklich wieder heil angekommen. Im Tal herunten hatte es an dem Tag so um die 36 Grad, am Berg hatten wir so um die 16 Grad. Für die daheimgebliebenen Motorradfreundinnen und Motorradfreunde gibts noch ein paar Bilder zum anschauen. Schöne Grüsse aus der Schweiz Manfred
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