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MOTORRADFREUNDE WAIDHAUS e.V.
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Drome 2007 Text: Birgit Janus Darf’s ein bisschen mehr sein? die französische Art, Enduro zu fahren Bereits beim superschönen Beginn der Saison 2007 in Pernes hatten wir uns entschieden, auch das Ende der Saison mit Enduro-France zu begehen. Ende September ging es also in die provencalische Drome, wo neben Christian und mir mit unseren orangen Freundinnen auch Beta-Armin, Husaberg-Lothar, GasGas-Karl-Heinz sowie zwei weitere KTM-Fahrer, Oliver und Olaf, einer französischen Endurowoche freudestrahlend entgegensahen. Was es allerdings tatsächlich bedeutete, als der bewährte Tourguide Michel am Anreiseabend verheißungsvoll von der französischen Art, Enduro zu fahren, sprach, stellte sich am ersten Fahrtag rasch heraus: Mit an die unerbittliche Freundlichkeit französischer Fleischerei-Fachverkäuferinnen (Darf’s ein bisschen mehr sein?) erinnernde Manier setzte Michel auf alle von uns bisher mit ihm gefahrenen Touren noch eine Kelle drauf und trieb seine KTM durch tiefen Schotter, über festes Gestein, trockene oder nasse Flußläufe, Wurzelabsätze – gerne auch schräg zum Hang – Morgentau-feuchte Wiesenwege, auf jeden Fall aber immer bergauf oder bergab. Nur mit Hilfe seiner ausgeklügelten Anweisungen („Fahr wie gewohnt als Tausendfüßler drüber!“) gelang es allen, Steinstufen, Geröllfelder und sonstige Hindernisse zu meistern. Immer wieder bewährte sich die Gruppe auch als Team wenn es galt, gar nicht mehr so leichte Hardenduros aus Gebüschen, über Stufen oder aus Gräben zu zerren. Französisch war denn auch die Art, an ein Päuschen zu gelangen: Nur in Anwendung der Techniken streikender französischer Lokführer („Ich fahr nicht mehr weiter!!“) gelang es, dem allzeit frischen Tourguide eine kurze Ruhephase abzutrotzen.... Und während sich Teilnehmer und Teilnehmerin bemühten, an den Tourguide Anschluss zu halten, war gleichzeitig immer auch die spektakuläre französische Landschaft der Provence Hauptdarstellerin der Touren: Weinberge, weite Panoramen, Oliven- und Aprikosenbäume, Schilfhaine, bunte Laubbäume und die klare, schon leicht herbstliche Luft bildeten die angemessene Kulisse für eine wunderschöne Endurowoche. Was ist also die „französische Art, Enduro zu fahren“? Alles in allem genau das, was Endurofahrer oder auch Endurofahrerinnen von einer wirklich schönen Woche Geländefahren erwarten: Herausforderungen ohne Überforderungen und ein Tourguide, der dies einzuschätzen weiß und sich auskennt! Zumindest bei Enduro-France! Merci beaucoup!
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