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MOTORRADFREUNDE WAIDHAUS e.V.
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Enduro-Wochenende in Tschechien15./16.10.05 von Christian Dreilich Endlich ist mir beim Endurofahren der Durchbruch gelungen!
Bruch des Mittelhandknochens des linken Ringfingers. Wie kam es dazu? Also: Birgit und ich hatten uns kurzfristig entschlossen, die Enduro-Saison in Tschechien ausklingen zu lassen, zumal das Wetter wohl noch mal richtig schön werden sollte. Wir fuhren also am Samstag nach Dobrany bei Pilsen. Dort gibts ein schönes weitläufiges Offroad-Gelände (www.offroadpark.cz), wo wir mittlerweile schon öfter waren.
Abends fuhren wir dann weiter nach Borenovice bzw. Benesov bei Prag. Der geneigte Leser dieser Homepage kennt den Ort bereits. Wir übernachteten wieder auf dem Anwesen der Eltern von unserem Freund Danny Marks. Am nächsten Tag drehten wir die eine oder andere Runde auf dem Endurogelände bei Benesov. Schön wars. Dann kam die berühmte "letzte Runde". Birgit hatte schon aufgehört und ich wollte nochmal mit Danny und Kamil etwas zügiger die große Runde fahren. In einem Waldstückchen, durch das ich an diesem Tag bestimmt schon zehn mal gefahren war, lag ein Ast quer im Weg. Wie gesagt, bisher war das kein Problem gewesen. Diesmal scheinbar doch. Der Ast verschlug mir das Vorderrad und infolgedessen zeigte mein Kurs plötzlich und zielgenau auf einen Baum, der am Wegesrand stand. Ich touchierte den Baum zwar "nur" mit der linken Hand, aber die Folgen sind oben deutlich zu sehen (übrigens auch am Baum...). Mir war auch ziemlich schnell klar, was wohl passiert war, da es beim Abbiegen der Finger doch etwas in der Hand knirschte und weil der Ringfinger sich nicht so ganz in die gleiche Richtung beugen wollte, wie die anderen. Also ab ins Krankenhaus. Danny hatte mir die KTM aus dem Wäldchen geschoben, so dass ich ohne Kupplung ins Fahrerlager zurückrollen konnte. Birgit war natürlich "hocherfreut". Im neu renovieren Krankenhaus von Benesov wurde ich dann untersucht und geröntgt, wobei sich das Befürchtete bestätigte. Der diensthabende Arzt empfahl mir dann auch, den Bruch operativ einrichten zu lassen, da die Bruchstücke sich gegeneinander verschoben und verdreht hatten und ich so bei konventioneller, also nicht operativer Heilmethode Probleme haben könnte.
Ich bekam eine Gipsschiene und Birgit fuhr mich heim nach Nürnberg und gleich ins Südklinikum Nürnberg in die Unfallambulanz. Dort wurde die Einschätzung des tschechischen Arztes bestätigt und somit bin ich am 21.10. dann operiert worden. Jetzt hab ich vier schöne Schräubchen im Knochen. Ich hoffe, ich krieg davon auch noch Röntgenbilder. P.S.: Beitrag zur Kostensenkungsdiskussion im Gesundheitswesen: Untersuchung, Radiologie und Gipsschiene in Tschechien musste ich bar bezahlen. Satte 14 € umgerechnet! update: Danny hat mir eine kleine Präsentation dazu gemacht, die ist ein Augenschmaus, siehe update2: 4 schöne Schrauben 1,7 mm stark, 12-14 mm lang
Und noch eins: Vorher ................................... Nachher
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