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MOTORRADFREUNDE WAIDHAUS e.V.
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Endurowanderung Ardeche 200510.-17.09.05 (direkt zu den Fotos gehts hier) Da wir unsere diesjährige Motorradsaison am liebsten in Frankreich beenden wollten, hatten wir schon früh im Jahr gemeinsam mit Münchner Freunden eine Woche geführte Enduro-Touren im Departement Ardèche gebucht- „Aus Erfahrung Gut“ auch wieder mit Michel und Gudrun von Enduro-France. Los ging es an einem regnerischen Samstag im kühlen Nürnberg. Über ein triefendes Österreich und eine wasserdurchweichte Schweiz erreichten wir am ersten Anreisetag das nördliche Frankreich. In der romantischen Geräuschkulisse eines vorbeiziehenden Gewitters verbrachten wir die Nacht in der Nähe von Annecy und ahnten schon Böses…aber Frankreich ist groß und von den skitauglichen Bergen bis ins schnelle Endurogelände ein weiter Weg. Auf diesem ging denn auch dem schlechten Wetter die Puste aus. Kaum hatten wir unser französisches Domizil erreicht, schien schon die Sonne und zwar im Verlauf der Woche immer stärker.
So stand’s im Internet beschrieben und so war’s auch. Fünf Tage lang fuhren wir kreuz und quer über eine sanfte und hügelige Landschaft, die sich sowohl karg-steinig als auch üppig-grün präsentierte. Meistens auf breiteren Wegen, aber immer wieder auch einen Singletrail oder andere „Schmankerl“ einbauend, führte uns unser Tourguide Michel mal zu tollen Ausblicken, mal auch zu den an den einsamsten Orten errichteten Bauten. Immer wieder bewährte sich die siebenköpfige Gruppe auch als Team und jede/r half jeder/m wenn nötig. Nach den optischen und fahrerischen Leckereien tagsüber gab es dann abends ein Vier-Gänge-Menü. Schon am dritten Abend verzichteten einige auf den ein oder anderen Gang, andernfalls die Zuladung einiger Motorräder doch gravierend überschritten worden wäre! Einziger Wehmutstropfen war der Unfall eines DR 350 Fahrers, dem nach einem anspruchsvollen Fahrtag in einer vergleichsweise harmlosen Kurve das Vorderrad wegrutschte und das Motorrad auf sein Bein fiel, was seinem Schien- und Wadenbein nicht gut bekam. Zum Glück waren wir nicht allzu weit von der Zivilisation entfernt. Die Hilfe der sofort verständigten Sapeur-Pompiers (Feuerwehrleute) war schnell und professionell (und sie selber im Übrigen très schnuckelig…). Am nächsten Tag wurde dem Patienten schon das gebrochene Bein mit jeder Menge Chirurgenstahl inklusive 12 (!!) Nägeln operiert und er konnte endlich guten Gewissens von sich behaupten, auch über innere Werte zu verfügen!! Tja, weil es ansonsten aber wieder so schön war, haben wir schon gleich wieder einen Termin für 2006 ausgemacht! Wir sehen uns, dann aber wieder in der Provence! Birgit Janus P.S. Anschließend verbrachten wir noch eine Faulenzererholungswoche am Mittelmeer. Wegen der nahen Ausläufer der Pyrenäen ging es aber nicht ganz ohne unsere treuen österreichischen Begleiterinnen: Deshalb haben wir Fotos gleich noch an diesen Bericht mit drangehängt.
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